Sonderausgabe zu „Das Zeitalter der synthetischen Medien“ veröffentlicht

Eine Sonderausgabe von Studies in Communication and Media zum Thema „Das Zeitalter der synthetischen Medien“ wurde gerade veröffentlicht (Open Access).

In ihrer Einleitung fassen die Gast-Herausgeber Alexander Godulla and Christian Pieter Hoffmann die Erkenntisse der fünf in der Ausgabe erschienenen Studien zusammen und diskutieren die Implikationen synthetischer Medien für epistemische Institutionen, wie Medien und Universitäten.

In “A new face of political advertising? Synthetic imagery in the 2025 German federal election campaigns on social media“, diskutieren Stephanie Geise, Anna Ricarda Luther, Dr. Sabine Reich und Michael Linke wie verschiedene Parteien KI-generierte Bilder in ihren Kampagnen einsetzen.

In “‘The morass is just getting … deeper and deeper and deeper’: Synthetic media and news integrity“ beleuchten Michael Davis und Monica Attard den Einsatz generativer KI in australischen Redaktionen.

In “Spotting fakes: How do non-experts approach deepfake video detection?“ untersuchen Mary Holmes, Klaire Somoray, Jonathan D. Connor, Darcy W. Goodall, Lynsey Beaumont, Jordan Bugeja, Isabelle E. Eljed, Sarah Sai Wan Ng, Ryan Ede & Dan Miller welche Strategien Laien einsetzen (gestützt und ungestützt), um Deepfakes zu erkennen.

In “Support for deepfake regulation: The role of third-person perception, trust, and risk“ zeigen Daniel Vogler, Adrian Rauchfleisch & Gabriele de Seta Präferenzen für die Regulierung von KI auf, und beleuchten dabei insbesondere Zweit- und Drittpersonen-Effekte.

In “Synthetic disinformation detection among German information elites – Strategies in politics, administration, journalism, and business“, schließlich, zeigen Nils Vief, Marcus Bösch, Saïd Unger, Johanna Klapproth, Svenja Boberg, Thorsten Quandt, & Christian Stoecker wie Nutzende mit professioneller Erfahrung im Feld der Desinformation(sbekämpfung) KI-generierte Desinformation identifizieren.

Für weitere Informationen zum “Deepfake Projekt” der Gastherausgeber siehe die Projektwebsite deepfake-project.com.